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Fast ein ganzes Jahrzehnt praegen JIMMI PELZ FISTFUCK USA nun die Club Buehnen von Braunschweig und Umgebung. Meist sind die Schuppen rappelvoll, vor allen wenn sich die PELZE mal wieder durch Umbesetzungen rar gemacht hatten. Zwei Demo Tapes –Cover Songs- & -Erloeser-, zwei Eps –Same- & -Unter Geiern- , ihre aktuelle CD –Don´t call me masturbator- und etliche Samplerbeitraege (z.B. –Protest means action-) gehen inzwischen auf ihr Konto. Alle diese Veroeffentlichungen kann ich nur jeden ans Herz legen, der auf abwechslungsreichen deutschsprachigen Hardcore Punk steht. Die beruechtigten Parolen oder peinlichen Betroffenheitstexte  gibt es bei den PELZEN selbstverstaendlich nicht zu hoeren. Sonst waere ich sicherlich nicht gewillt gewesen ein Interview mit der Band zu machen und haette nicht schon unzaehlige Gigs der PELZE besucht. Gerade die aktuelle Besetzung hat es mir angetan: Elbe-Gesang, Pflanze-Gitarre, Schimpi-Bass, Luer-Schlagzeug. Angefangen hat es mal als reine Coverband und sich stetig zur sehr eigenstaendigen Band weiter entwickelt.

Aus Zeitmangel, Elbe und Luer haben inzwischen Familie, Schimpi wohnt ziemlich ausserhalb und Pflanze ist eigentlich staendig in Spanien, haben wir das Interview per Email gefuehrt. Schon sehr ungewoehnlich, aber mir kam es aufgrund von Faulheit auch entgegen. Jedenfalls nahm sich Elbe ordentlich Zeit um alle Fragen ausfuehrlich zu beantworten. Solltet ihr die Moeglichkeit haben JIMMI PELZ FISTFUCK USA live zu sehen, überlegt nicht lange. Es lohnt sich, wie ihre Scheiben, definitiv!

 

Jimmi Pelz Get Ready To Fuck The U.S.A!

 

Wer ist JIMMI PELZ und seit wann und wie fickt er die USA?

Elbe: Die Pelze treiben seit Mitte der 90'er ihr Unwesen. Anfangs noch als reine Punk und HC-Coverkapelle (Black Flag, Discharge, Razzia, Circle Jerks, FU'S, Fehlfarben...) haben wir dann sehr schnell Blut geleckt, unseren eigenen Krach auf die Punker loszulassen. Der Bandname selbst ist so intern, dass es keinen Sinn machen wuerde, ihn auseinanderzunehmen. Er passt auf jeden Fall in keine Schubladen, und so soll es auch bleiben.

Schimpi: Der Sohn von James Dean und Christine Pelz. Seit `95 und mit der Faust natuerlich.

 

Ihr habt gerade eure erste Full Length rausgebracht! Bekommt ausschliesslich gute Kritiken. Hattet ihr damit gerechnet?

Elbe: Das Erstaunliche an den bisherigen Besprechungen der Scheibe ist, dass sie entweder total abgefeiert wird, auf der anderen Seite aber gnadenlose Verrisse einfaehrt. So'n Mittelding gab es bisher ueberhaupt noch nicht.

Schimpi: Na klar! Ham uns ja auch maechtig Muehe gegeben. Und die guten Kritiken –siehe Trust & K.K.  usw. gehen runter wie Bier oder so.

 

In wie weit hilft euch das mit der Band weiter?

Elbe: Da wir als faulste Band der Welt selten dazu kommen, uns selbst um Konzerte zu kuemmern, hat die Veroeffentlichung schon zu einigen Gastspielen in fernen Lokalitaeten gefuehrt. An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an unseren Labelchef und fuenften Pelz im Bunde, den unglaublichen Hubertus von Punk-stuff.

Schimpi: Haeh?

 

Im Laufe der Jahre habt ihr zwei Eps rausgebracht, allerdings noch in anderer Besetzung. Flossen durch die Wechsel auch unterschiedliche Einfluesse in die Band ein? In wie weit habt ihr euch eurer Meinung nach weiter entwickelt?

Elbe: Die ersten Jahre noch die High-Speed-Kettensaege praktiziert, haben wir durch Pflanzes Einstieg ein wenig Melodie zugelassen. Das bringt dann bei Live-Gigs mehr Abwechslung ins Spiel.

Schimpi: Nur zum Guten.

 

Um Schimpis Einstieg bei JIMMI PELZ FISTFUCK USA gibt es doch eine lustige Anekdote zu erzaehlen. Mal los!

Elbe: Jau! Als unser erster Bassmann den Pelzkutter gegen einen Rock'n Roll-Dampfer eingetauscht hat, suchten wir durch Zeitungsinserate, Bettelanrufe und koerperliche Gewaltandrohung nach gleichwertigem Ersatz. Unter den ersten Vorspielern im Proberaum war ein gewisser Torsten, auch Schimpi genannt, der sich schon oft auf unseren Konzerten rumgedrueckt hatte. Er kam, packte seinen selbstgebastelten dreisaitigen Linkshaenderbass aus und .......es war unfassbar!!! Er konnte wirklich gar nichts. Kein bisschen Rythmusgefuehl und die Toene nur durch Zufall getroffen. Das war schon frech, aber irgendwie auch Punkrock. Wir sagten ihm, dass wir uns gegebenenfalls melden würden und das wars dann erstmal. Die naechsten drei Wochen spielten noch einige Herren vor, die des Bassspielens zwar mächtig waren, aber überhaupt nicht auf unserer Wellenlänge lagen. In dieser Zeit der Frustration kam ein Anruf von Schimpi, der nachfragte, ob der Posten schon vergeben waere, er  wuerde sonst gerne noch mal einen Versuch wagen. Durch Schimpis imposante Statur eingeschuechtert, meinte Luer, dass er einen Knastbruder mit null Basskenntnissen nicht in der Band haben will, aber durch gutes Zureden und viel Zeit kam es zu einem erneuten Treffen. Er kam, packte seinen selbstgebastelteten dreisaitigen Linkshaenderbass aus und.......es war unfassbar!!! Er konnte wirklich alles. Er peitschte uns unsere Songs mit so einer Wucht und Virtuosität um die Ohren, dass wir nur noch mit offenen Maeulern dastanden. Schimpi hatte sich tatsaechlich drei Wochen eingeschlossen und sich buchstäblich die Finger blutig gespielt. Er wollte unbedingt dabeisein, und das war er dann auch. Mittlerweile sind Luer und Schimpi Blutsbrüder.

 

Und Schimpi, hat sich dein Leben durch JIMMI PELZ FISTFUCK USA veraendert?

Schimpi: Voll Fett! Ich bin aus meinem buergerlichen Leben, so mit Familie, Hund, Beruf, Cluburlaub und so ausgestiegen und lebe jetzt Rock`n`Roll. Saufen, Ficken, Mucke hoern.

 

Mit einer Fender Telecaster, spielt Pflanze ja nicht gerade eine klassische Hardcore Axt. Meist sind eher z.B. Gibson oder Ibanez bei den einschlaegigen Bands angesagt. Glaubt ihr auch, dass das euren Sound mittlerweile einen eigenstaendigen Stempel aufgedrueckt hat?

Schimpi: Wieso hoert sich doch an wie Rick Parfitt!

 

Eure Musik ist sehr stark vom amerikanischen Punk und HC Bands wie Poison Idea, Circle Jerks beeinflusst, allerdings mit meist deutschen Texten. Was war die Motivation nicht wie die meisten anderen deutschen Bands in Englisch zu singen?

Elbe: Ganz einfach. Die deutsche Sprache beherrsche ich, weiss also genau, worueber ich singe und wie ich mich auszudruecken habe. Es ist zwar manchmal schwieriger, seine Gedankengaenge oder Erlebtes in einen unterhaltenden deutschen Text unterzubringen, ohne in ' Reim dich oder ich fress dich ' -Plattitüden abzudriften, aber wenn er dann fertig ist, kommt es authentischer rüber als in englisch. An meine Grenzen bin ich allerdings mit einem Liebeslied für mein heutiges Eheweib gestossen. Als ich die ersten geschriebenen Zeilen in deutsch vor mir gesehen habe, musste ich selber lachen, so beknackt hörte sich das an. So kam es dann zum ersten englischsprachigen Pelz-Song (Hotter than Hell) und mittlerweile halten sich bei uns beide Sprachen die Waage, wobei die Texte in englisch meist nicht ganz so ernst zu nehmen sind, da sie nicht selten voellig debilen Schwachsinn enthalten.

Schimpi: Elbe kann kein Englisch...na ja...eigentlich auch kein Deutsch.

 

Eure Texte sind trotz ihrer verbalen Durchschlagskraft, meist nicht sofort zu durchschauen. Nicht im Sinne der z.B. Hamburger Schule oder Berliner Sonderschule, sondern eher vordergruendig plakativ, aber mit nicht sofort zu verstehenden Hintergrund und Zusammenhang.

Elbe: Da haste schon recht, die kommen beim ersten Lesen vielleicht ein wenig banal und brechstangenmaessig rueber, sind sie aber nicht. Denn hinter fast jeder Textzeile stehen ausgekluegelte und fundierte Seitenhiebe auf die Gesellschaft und ihre Auswuechse, in der wir uns bewegen. Besonders bei den Verrissen, die sich meistens nur auf unsere Texte beziehen, merke ich, dass sich manche Leute dermassen über die Schreibe aergern, weil sie wahrscheinlich zu direkt ist und der eigenen Wahrheit zu nahe kommt. Das spornt mich dann an, die naechsten Zeilen noch aneckender und rotziger aufs Papier zu bringen. Denn wir sind 'ne Punkband und seit wann soll Punk Harmoniebedürfnisse befriedigen, dann waer's ja Hippie-Kacke, haehae...

Schimpi: Vor dem nächsten Plenum sag ich nix.

 

Regional seit ihr ja schon lange ein Begriff! Wart schon haeufig die Headliner des Abends und habt manchen Club bis zum platzen gefuellt. Warum klappt das überregional nicht ganz so?

Elbe: Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht! Mittlerweile musst du dich als Punkband dermassen anbiedern und verkaufen (Fanzines, Veranstalter usw.), damit wenigstens ein paar Gigs auswaerts zustandekommen, dass man die Kotze kriegt. Wer heutzutage als Band etwas erreichen, geschweige denn regelmaessig spielen will, muss soviel Aersche kuessen, dass einem schlecht wird. Und weil wir darauf keine Lust mehr haben, werden wir nicht 'gepusht', spielen somit nicht oft, dafür dann aber umso heftiger. Da ist jedes Konzert 'was Besonderes.

Schimpi: Bei wem und wenn warum klappt das denn?

 

Habt ihr auf euren zahlreichen Gigs ne`richtig schoene Schote erlebt die ihr hier zum besten geben moechtet?

Elbe: In Leipzig war's, so ' 96-97 rum spielten wir im Lichtspielhaus. Anfangs noch locker mit dem netten Punkveranstalter die Sachen aufgebaut, palavert, getrunken und gelacht. Spaeter wurde der Laden rappeldickevoll, was im Nachhinein an einer Kapelle aus Ost-Berlin lag. Als wir loslegten, war der ganze Saal gefuellt mit Iros, Spikes und Nietenkutten, die besten Voraussetzungen also. Dachten wir.....! Wir haben alles gegeben, konsequent die Scheisse gerockt und Geschwindigkeitsrekorde gebrochen, ein Kracher jagte den naechsten und dazwischen.......ohrenbetaeubende Stille!!! Kein Gegroehle, kein "Haut ab!" oder das alle den Raum verliessen. Nein, die Punks standen nur da und starrten uns grimmig an. Das war schon unheimlich und kam total sektenmaessig. Als wir unser Set runtergespielt hatten, meinte ich vor dem letzten Stück, dass jetzt zur Strafe die Iron Maiden-Version von ' Banned from the pubs ' kommt und die spielten wir dann auch.....danach totales Chaos! Wuetende Punx stuermten die Bühne und schrien :" Ihr scheiss Wessies, das war nicht ' Banned from the pubs ', jetz gibz Dresche..." usw. Wir waren zum Glück mit 'ner ordentlichen Horde unterwegs, sodass wir die tobende Meute in Schach halten, den Laden verlassen und woanders weiterfeiern konnten. Etwa einen Monat spaeter stand im Plastic Bomb, dass die Punks in Leipzig aus dem Umfeld des Lichtspielhauses zu Nazi-Punks mutiert seien und Sieg Heil groehlend die Stadtteile terrorisieren wuerden. Unglaublich, aber wahr!!

Schimpi: Pssst......

 

Von Elbe weiss ich, dass er sich schon seit den fruehen Achtzigern in der hiesigen Punk und HC Szene rumtrieb und treibt. Welche Veraenderungen sind dir, auch international, aufgefallen? Kannst du dich noch damit identifizieren?

Elbe: Puh! Es ist auf jeden Fall unuebersichtlicher geworden. Als ich Anfang ' 83, wo Punk angeblich schon tot war, so richtig eingestiegen bin, gab es noch nicht so viele Schubladen wie heute. Da warste Punkrocker und fertig. Für bunte Haare und Lederjuppe gabs noch richtig was aufs Maul von Diskoprolls, Nazis oder nicht selten auch von der Bullerei. Es war ein staendiges Geben und Nehmen. Mehr Gefahr, aber auch mehr Abenteuer als heute. Mitlaeufer waren zwar auch vertreten, aber nicht so Unmengen wie in der heutigen Zeit. Es war kompromissloser, weil die Tatsache, dass man Punk war, und das ohne Rücksicht auf Verluste, einem locker Knast-, Heim- oder Krankenhausaufenthalte einbringen konnte. Vielleicht zu vergleichen mit der Situation in den heutigen neuen Bundesländern, wo manche Landstriche so naziverseucht sind, dass es eine Menge Selbstbewusstsein braucht, um als Punk rumzulaufen. Veraenderungen gab es eigentlich staendig. Nach den Chaostagen ' 84, die wirklich schiefliefen, kam die grosse Hardcore-Welle aus Uebersee ruebergeschwappt, wo es dann irgendwann total uncool war, sich noch Punk zu nennen. Erste Rollbrettfahrer mit Kopftuechern tauchten auf ; Skinheads waren fast nur noch als Nazis auszumachen ; ehemalige Kampftrinker vor dem Herrn malten sich schwarze Xse auf die Hand und laberten den ganzen Tag von Zusammengehoerigkeit und Stolz und tranken dazu Pepsi-Cola ; Heavy Metal wurde mit Punk vermischt und die ersten Cowboystiefel machten die Runde, das hiess dann kreuzüber ; ganze Punkgenerationen wurden durch zu viel harte Drogen dahingerafft ; erste Punks zur besten Sendezeit im TV, Ärzte und Hosen total uncool, heute wieder voll cool ; lange Haare und Dreadlocks, manchmal mit Vollbart, je nach Belieben ; unzaehlige Demonstrationen zusammen mit Autonomen, von denen so mancher Punk einer Gehirnwaesche unterzogen wurde und zum stalinistischen Freiheitskaempfer mutierte ; nicht wenige Punker wurden vernuenftig und machten Karriere oder Kinder. Es war so das zehn kleine Negerlein-Prinzip, bis nur noch vereinzelte Reste ihr eigenes Sueppchen kochten und sich für das Salz der Erde hielten. Dann auf einmal der Urknall! Punk explodierte wieder. Erneute Chaostage ' 94, die Expunks schnitten sich die Matten ab, faerbten sich die Haare bunt, gruendeten Bands und erzaehlten jedem, der es nicht hoeren wollte, dass sie ja immer Punks geblieben seien und machten auf einmal 'ne Menge Knete. Wie eine Heuschreckenplage reformierten sich Bands, die seit den spaeten 70'ern und fruehen 80'ern für tot gehalten wurden und verspielten für ein paar Dollar mehr saemtlichen Respekt, den man für sie empfunden hatte. Auf der anderen Seite kamen neue, junge, zornige und vor allem enthusiastische Leute dazu, die dem Punkrock wieder ein neues Gesicht gaben. Und so wird sich alles immer wiederholen, da Punk die einzige Subkultur ist, die aus dem Bauch herauskommt und nicht nur von der Musik abhaengig ist.

 

Stoert euch etwas allgemein an der heutigen Punk / HC Bewegung?

Elbe: Um es mit dem ollen Biafra zu sagen: " Punk ain't no religious cult, Punk means thinking for yourself, You ain't hardcore cos you spike your hair, when a jock still lives inside your head ". In diesem Sinne....weitermachen!!!

Schimpi: Kommerzkacke und Hippiescheisse.

 

Euer Bandname als auch der Songtitel “Gib auf Amerika“ verraten eure Abneigung gegen die USA. Ich schaetze ihr meint nicht pauschal Land und Leute. Lasst doch mal ab, was ihr an den USA auszusetzen habt!

Elbe: Als erstes muss ich anmerken, dass wir jetzt nicht das Gegenstück zu OHL mit ihrer peinlichen Hammer und Sichel-Phobie sein wollen, sondern das sich meine mit den Jahren gewachsene Antipatie gegen den american way of life einfach mal Luft verschaffen musste. Wenn man zum Beispiel an Russland oder China denkt, da hat man sofort ein klares Bild vor Augen. Da weiss man , dass die Scheisse sind. Das liegt aber daran, dass es diese Regierungen mit ihren Menschenrechtsverletzungen und der zackzack-Rübe ab- Mentalität überhaupt nicht gross verbergen und ihre Verbrechen meist vor den Augen der Oeffentlichkeit begehen. Bei den Amis verhaelt es sich da ganz anders. Mit ihrer selbstherrlichen, arroganten, scheiss-patriotischen Art und einer gewaltigen Propagandamaschinerie im Rücken versuchen sie, die Menschen einzuseifen und sich als Weltpolizist darzustellen, der immer dort eingreift, wo Unrecht geschieht. Bullshit! Jeder, der klar denken kann, weiss, dass dem nicht so ist und das immer wirtschaftliche oder z.B. religioese Interessen hinter den Einmischungen in aller Welt stehen. Bestes Beispiel ist der Sudan: keine grossen Vorkommen an Rohstoffen, also wird das Massensterben gepflegt ignoriert. Das ist jetzt natürlich arg vereinfacht. Die wirkliche Realitaet ist meistens viel schlimmer, als man glaubt zu wissen. Oder nehmen wir die Kultur. Man wird einfach erdrueckt von dieser oberflaechlichen Bubblegum-Whopper-kohleorientierten Mainstreammentalitaet. Und wenn der Grossteil der amerikanischen Bevölkerung meint, so einen Bastard wie Bush mit seinen Schergen an der Macht zu lassen, obwohl sie es durch Wahlen aendern koennen, dann gute Nacht, Marie. Und damit keiner denkt, ich wuerde mich nur auf andere Laender und Gebraeuche einschiessen, noch schnell ein Statement über unser schoenes Deutschland: ein Volk von Arschkriechern und miesen Opportunisten, wir sind die schlimmsten von allen!!!

Schimpi: Gar nix! Ich glaube das ist das einzige wirklich freie Land auf dieser Erde. Da kannst du leben wie du willst, denken was du willst – alles Klar. Und dann die Landschaft; Boah geil. Unendliche Weiten. Strassen können sie auch bauen. Schoen geradeaus und nicht immer diese scheiss Kurven. Oh, ich liebe Amerika!

 

Koennt ihr euch ein Leben ohne Punk und Musik machen noch vorstellen?

Elbe: Ich glaube nicht, dass ich mit 60 noch auf 'ner Buehne stehen und 'Don't call me masturbator' schmettern werde, aber den Punk kann mir keiner nehmen, es sei denn, man reisst mir das Herz raus.

Schimpi: Gibt es ein Leben ohne Punk?

 

Was koennen wir in der naeheren Zukunft von JIMMI PELZ FISTFUCK erwarten?

Elbe: Wir werden uns in THE KACKOPHONICS umbenennen und arschcoolen Hell yeah-Rock'n Roll-Skapunk spielen, dann klappt's auch bei der breiten Masse.....

Schimpi: Oeh....

 

Danke für das Interview. Legt euch wieder hin!

 

Interview: Stork

Band Contact: JimmiPelzFistFuckUSA.de

Foto Credit:  uta-moments.de