* * * * * Hit! , * * * * knapp vorbei , * * * OKay , * * Glueck gehabt , * Shit!

So, hier nun das Mai-Update. Das naechste Update erfolgt dann Ende Juni 2005. Alle Reviews, wie immer, besprochen von Ralf Real Shock.

 

ANTI-PASTI - "The Last Call…" CD digipak
ANTI-PASTI
„The Last Call….” CD digipak
( Captain Oi! Records / CaptainOi.com , Release Date: 09. Mai 2005 )

Das Totenkopf-Shirt was Saenger Martin Roper trug wollte ich damals auch sofort haben. Keine Ahnung, wo ich mir das damals gekauft habe, in London oder in Berlin. Ich trug es bei jeder Gelegenheit bis es irgendwann nur noch ein Fetzen auf der Haut war. Dann hab ich den total verwaschenen Totenkopf raus geschnitten und irgendwo in meinem Zimmer aufgehaengt. Ich fand das Motiv total klasse, heute kann ich mit solchen Skulls allerdings nichts mehr anfangen, und wuerde solche Shirts auch nicht mehr tragen wollen. Schon lustig zu beobachten, das die Scheiben vom „Captain Oi!“ in England meist drei Wochen frueher rauskommen, als hier in Deutschland. Der deutsche Termin war fuer den 30. Mai, also gestern angesetzt gewesen. Mit der Debuet-LP von Anti-Pasti, die im August 1981 erschien, hatte ich eigentlich auch irgendwann gerechnet, das „Captain Oi!“ die auf Hochglanz poliert und noch mal veroeffentlicht. Ausserdem fehlte mir die CD-Version noch in meiner Sammlung. Jetzt ist alles perfekt abgeschlossen. Bevor die LP erschien hatte ich mir damals aber auch schon ihre ersten beiden EPs zugelegt, zum einen die „Four Sore Points“ von 1980 in clear vinyl mit dem grandiosen Song „Two Years Too Late“ und die ´81er-Single „Let Them Free“ in red vinyl. Anti-Pasti machten so richtig ungeschliffenen Punk, der aber nie wegen Geschwindigkeitsueberschreitungen auffaellig wurde. Das Tempo machten sie durch ihre Energie wieder wett! Sie spielten diesen extrem rauen Up & Down-tauglichen Punk Rock, der an so manch unbekannte ´77er-Band erinnerte. Im Nachhinein muss ich sogar feststellen, dass zu dieser speziellen Zeit nur ganz wenige Bands diesen Sound spielten. Ausserdem hatten sie ein Ohr fuer einfache aber in sich gefestigte Melodien. Das fing schon beim Basslauf an und endete mit der spaerlich eingesetzten Gitarre. Hoert man genau hin, dann koennte man zu der Vermutung kommen, das der Bass beinahe spiel bestimmend ist. Anti-Pasti hatten den Dreh raus. Einer der besten Instrumentalstuecke aus beinahe 30 Jahre Punk Rock befindet sich mit „Brew Your Own“ naemlich auf dieser LP. Ein echter Klassiker! Auch die Songs wie etwa „Call The Army (I´m Alive)“, „No Government“, „Another Dead Soldier“ oder „Ain´t Got Me“ sind zeitlose Punkrock-Hits! Zu den 14 LP-Tracks gibt es noch einen fetten Nachschlag von 15(!!!) Bonus-Songs. Die beinhalten ihre ersten drei 7“inches, mit dabei ein weiterer Hit der Band, „Six Guns“, der den bevorstehenden musikalischen Weg der Jungs schon gut vermitteln konnte, sowie die zwei Tracks aus der „Wragby Studio Session 1980“, die auf der inzwischen sehr raren Split-7“inch mit den EXPLOITED unter dem Titel „Don´t Let ´Em Grind You Down“ 1981 erschien. Zum Schluss der CD sind drei Live-Songs angesetzt, die von der „Apocalypse Tour“ stammen. Die kannte ich bisher auch noch nicht, kamen glaube ich, aber schon vor etlichen Jahren auf einer Live-LP raus. Kann mich da aber jetzt auch taeuschen, schliesslich bin ich nicht allwissend. Die Qualitaet laesst auf jeden Fall keine Wuensche offen. Im Booklet sind im uebrigen alle Texte abgedruckt, die bei der LP-Ausgabe nicht dabei waren. Abgerundet wird die Veroeffentlichung mit einer Story von Ian Glasper, dem Auto des grossartigen U.K.-Nachschlagewerk „Burning Britain“. Schade ist es, das sich Anti-Pasti leider nie mehr zu einer Reunion haben hinreissen lassen, denn ich kann mir gut vorstellen, das sie vielleicht heute so einen Sound machen wuerden wie auf der aktuellen full-length der PARTISANS „Idiot Nation“.
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BLOOD OR WHISKEY
„Cased Out On Culture“ CD
( Punkcore Records / Starkult Promotion , Release Date: 17. Mai 2005 )

Wir erinnern uns gerne an die SWINGIN´ UTTERS oder die DROPKICK MURPHYS, die zuerst die irische Folklore-Elemente in den Punk einbrachten. Dabei verloren ihre Songs keinesfalls an Energie, da Punk immer noch die erste Geige spielte. Nicht so bei diesem irischen Folkore-Verein, Blood Or Whiskey. Hier kommen wirklich alle schlechten Eigenschaften zusammen. Man verwendet eine Mandoline, eine „Der Rattenfaenger von Hameln“-Floete und besonders schlimm empfinde ich dieses Banjo, was die ganze Zeit ueber lustig vor sich hindudelt. Das hat mit Punk gar nichts mehr gemeinsam, ich wuerde eher sagen, das beisst sich so richtig. Das klingt ganz einfach nur verdammt langweilig und die Musik kann man allenfalls als Soundtrack fuer irgendwelche Burgfestspiele verwenden. Auf Biegen und Brechen wurde dem Punk Rock schon alles moegliche Schaendliche angetan. So einige Instrumente haben nach meiner Meinung echt nichts bei Punk verloren. Banjo und Punk, das geht ja schon mal gar nicht, nicht wenn das ploetzlich spiel bestimmend wird, und der Song von den Launen dieses Instrumentes abhaengig wird. Schokolade muss nach Schokolade schmecken, ein Bier nach Bier, und Punk sollte nach Punk klingen, gefaehrlich und aufregend, Banjo, Fxxx Off!
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ELECTRIC FRANKENSTEIN
„Burn Bright, Burn Fast“ CD
( TKO Records / TKORecords.com , Release Date: April 2005 )

Die Frankenstein-Bande ist ja so eine Art Sorgenkind beim 3RD. Auch das neue Werk kann mich nicht wirklich ueberzeugen, obwohl die 14-Track-CD mit dem Titelsong recht viel versprechend anfaengt. Da kommt doch zu meiner grossen Ueberraschung wieder mehr der Punk durch. Doch schon ab dem zweiten Song wird alles wieder auf herkoemmlichen Standard runter gefahren, und der Einfluss des droegen Hardrocker laesst den Punk ganz schnell ueber die Klinge springen und versetzt ihm den Todesstoss. Schade, und ich bin gerade in guter Stimmung, fuehle mich zurueck versetzt an alte EF-Hits wie „Action High“ oder „Pure And Simple“, und ich wuerde mir jetzt lieber eine rotzige DEAD BOYS-Gitarre wuenschen, als ein verkapptes AC/DC Eisen. Aber in dem Schema geht es dann auch leider weiter. Der Punk liegt regungslos in der Schlucht und der Hardrock-Kalle kann schalten und walten wie er will. Einfach nur enttaeuschend! Was bin ich froh, das es das neue Album von TURBONEGRO gibt!
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THE FAST CARS - "Who Loves Jimmy Anderton? – Live At Deeply Vale" CD
THE FAST CARS
„Who Loves Jimmy Anderton? – Live At Deeply Vale” CD
( Ozit Morpheus Records / Tractor-Ozit.com , Release Date: Mai 2005 )

Eine Ueberaschung bahnte sich an, als mir Bassist Stuart Murray eine Mail vor ca. vier Wochen schickte, mit der Mitteilung, das auf dem Label „Ozit Morpheus Records” eine Live-CD von den Fast Cars erschienen war. Ich nicht bloed kontaktierte sofort das Label und hatte binnen weniger Tage die CD bei mir im Briefkasten liegen. Zur Orientierung sei erwaehnt, das die Fast Cars eine schmucke PowerPop-Band aus Manchester waren und lediglich 1979 die Hit-Single mit dem Namen „The Kids Just Wanna Dance“ veroeffentlicht hatten. 2001 ermoeglichte „Detour Records“ dann durch die Release der CD „Coming…Ready Or Not!“ den Zugang zu den restlichen Songs, die die Fast Cars Ende der ´80er im Studio aufgenommen hatten. Natuerlich wurde diese CD schon laengst in der Print-Auflage vom 3RD besprochen und dabei ausgiebig gewuerdigt. Wie gesagt, das nur als kurze Info eingestreut. Die insgesamt elf Live-Aufnahmen vom legendaeren „Deeply Vale“-Festival im August 1979 leiden absolut nicht unter Qualitaetsverlust, sondern sind einwandfrei, und man koennte durchaus den Eindruck gewinnen, das sie eher aus einer Live-Radiosession stammen. Neben ihren bekannten Hits von der Studio-CD wie etwa „Images Of You“, „You´re So Funny“, „Tameside Girls“ oder „What Can I Do?“ sind auch mit „Tears Are Over“, „Teenage Art“ und dem Titelsong der CD drei brandneue Tracks vertreten, die es anscheinend nicht als Studioversionen gibt, denn sonst haette Dizzy vom „Detour Label“ die sicherlich auf der „Coming…Ready Or Not!“ mit drauf gepackt. Die Fast Cars, dessen Namen uebrigens natuerlich vom gleichnamigen Song der BUZZCOCKS stammte, sollen nach Augenzeugenberichten auch eine astreine Live-Ausstrahlung gehabt haben. Auf jeden Fall vermittelt mir die CD eine sehr mitreissende Show, wo sich die Band wirklich die Seele aus dem Leib spielt.
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THE ESCAPED
s/t MCD
(TKO Records / TKORecords.com , Release Date: Mai 2005 )

Hektik pur fabriziert der Vierer aus Portland (OR). Sechs Tracks, die schnellen Hardcore mit einer gewissen Metal-Einstellung vereint. Fuer mich null akzeptabel. Track 2 „Lost“ bietet den restlichen fuenf Songs mit einigermassen melodischen Passagen fuer kurze Zeit die Stirn, kann aber auch nicht mehr viel reissen.
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DIE MIMMI´S
„Hinsetzen, Maul halten!“ CD
( Weser Label / WeserLabel.de , Release Date: Ende April 2005 )

Auch mit der neuen Besetzung der Mimmi´s passiert nicht viel Neues. Das alte „Fun-Punk“-Schema wurde wieder ausgekramt und zieht auch auf der neuen CD mit ihren 14 Tracks hauptsaechlich seine Kreise und macht das Teil fuer mich praktisch unbrauchbar. Ich dachte, das waere immer so eine Art von Generationsfrage, aber anscheinend ist das bei Fabsi und den Neu-Mimmi´s nicht wirklich der Fall. Da wird bei so manchen Songs noch mal extra fein auf die Tube gedrueckt, um das Tempo so richtig anzuziehen. Ich wuerde davon im Studio bestimmt Kopfschmerzen bekommen. Und die Gitarre klingt mir an so manchen Stellen ganz eindeutig zu eintoenig, zu hektisch und viel zu laut. Nee, das konnten die RAMONES irgendwie besser bewerkstelligen. Bei den Texten spielte Frontmann Fabsi nur eine untergeordnete Rolle, denn die meisten Wortgefuege stammen wohl aus der Feder der noch recht jungen neuen Line-Up. Und ich finde schon, das man da den Altersunterschied gut raushoeren kann, da so einige Zeilen eigentlich auch nur aus der Feder eines Heisssporn entspringen koennen. Da mir die CD nicht wirklich weh tut, gibt es ein klares OKay. Schliesslich war ich auch mal jung und kann so manchen Gedankengang noch ganz gut nachvollziehen. Und wenn Fabsi damit gut leben kann, ist doch alles in bester Ordnung.
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THE NY REL-X - "Sold Out Of Love" CD
THE NY REL-X
„Sold Out Of Love“ CD
( Dirty Faces Records / DirtyFaces.de , Release Date: 17. Mai 2005 )

Diese Band war bisher noch nie so richtig mein Fall gewesen. Woran das liegen mag? Schwer zu sagen, denn eigentlich haben die New Yorker alle Vorrausetzungen, um sich auch weiterhin in der Punkrock-Szene international einen sehr guten Ruf zu erspielen. Vielleicht liegt es auch an der Stimme von ihrer Saengerin Erika, die fuer meine Begriffe bei den hohen Toenen etwas zu sehr in den Hardrock-Bereich abdriftet. Denn singen kann die Frau ja richtig gut und nicht nur einmal meine ich eine junge BEKI BONDAGE rauszuhoeren. Aber auch auf der musikalischen Seite erinnern so einige Songs an VICE SQUAD´s erste und zweite full-length. Vielleicht bin ich auch ein wenig zu streng mit Erika´s Sangeskuensten und sollte das mal etwas lockerer sehen. Denn im Gesamtbild hat die Band ganz deutliche Steigerungen zu verbuchen, und das hoert man nicht nur bei der eins-a gespielten Cover-Version von GIRLSCHOOL´s „Emergency“. Der Song war ja schon vor einigen Wochen in meiner Playlist unter „My Weekly Words“ aufgetaucht. Und ich wette in drei bis fuenf Wochen kann ich auch mit dem Gesang weitaus besser leben, also Real Shock, lass dich nicht lumpen und gib mal vier Sternchen. Vergesst hiermit mein hochtrabendes Geseier aus den vorangegangenen Zeilen, denn auf diesem Album wird durch und durch exzellenter Punk Rock Sound geboten.
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THE PARTISANS - s/t CD digipak
THE PARTISANS
s/t CD digipak
( Captain Oi! Records / CaptainOi.com , Release Date: 09. Mai 2005 )

Nach „The Last Call“ von ANTI-PASTI hat „Captain Oi!“ in diesem Monat einen weiteren LP-Dauerbrenner aus meiner Zeit als junger Punker erneut auf die Piste geschickt. Das informative Booklet wird wie ueblich fuer ein wenig Geschichtsunterricht genutzt. Im Februar 1983 kam das full-length self-titled Debuet der Waliser auf dem „No Future Label“ raus. Bei der Vinyl-Version fehlte damals allerdings ein Beiblatt fuer die Texte, die ich hier zu den insgesamt 12 Tracks zum ersten Mal abgedruckt vorfinde. Natuerlich darf auch ein Bonus-Teil nicht fehlen. Sieben Songs sind es, u.a. die beiden hervorragenden 7“inches „Police Story“ und „17 Years Of Hell“. Als Frontcover-Vorlage imitierten sie die SEX PISTOLS in der englischen Telefonzelle. Hier gibt es kein Vertun, ein typisch britischer Klassiker aus der ´82er-U.K.-Periode. Kennt man doch, oder!?
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PORK DUKES - "Pop Stars"  7"
PORK DUKES
„Pop Stars“ 7“
( Bin Liner Records / Detour-Records.co.uk , Release Date. 23. Mai 2005 )

Angesichts der B-Seite mit dem Titel „Save The Pigs, Burn The Fucking Farmers“ koennte man zu der Vermutung gelangen, das die Pork Dukes Vegetarier sind. Aber wer ihren abgefahrenen Humor noch von ihren ersten 7“inches von 1977 bzw. 1978 kennt, weiss, das dies bestimmt ein Irrglaube sein wird. Mit der A-Seite „Pop Stars“ bekommen wir nicht nur den ersten Studiosong der Band seit 15 Jahren zu hoeren, sondern dieser entpuppt sich binnen weniger Sekunden zu einem absolut koestlichen ´77er Punk-Smasher. Ich hab es ja schon immer von Daechern gepfiffen, denn so einfach und doch effektiv kann Punk Rock manchmal sein. Die Pork Dukes haben seit ihrer ersten Single „Bend And Flush“ ihr Handwerk nicht verlernt und legen auch noch heute grossen Wert auf einen Chorus, den man sofort im Gedaechtnis behaelt. „Pop Stars“ wird demzufolge auf den direkten Weg in meine Playlist aufgenommen. Die Single gibt es nur in einer limitierten 500er-Auflage und das schwarze Vinyl ist zu einer Haelfte in schweinchenrosa getaucht worden. Auf dem Backcover wird auch noch JOHN PEEL zitiert, der auch schon damals das grosse Potential der Band erkannt hatte.
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SONDASCHULE
„dephaudeh“ DoDVD
( Knock Out Records / Knock-Out.de , Release Date: Mai 2005 )

Als es noch das 3RD in gedruckter Form gab, habe ich regelmaessig die Produkte der Sondaschule nach Hamburg zum Abel oder zum $tupid in den Sueden geschickt. Seit das 3RD aber nun nur noch in seiner virtuellen Form existiert, waere es ein zu grosser Akt, auf vergangene Rituale beim Verteilen des Promo-Stuff zurueck zu greifen. Vor allem die Portokosten wuerden mich arm machen. Denn dann waere ich auch wieder abhaengig von den jeweiligen anderen Schreibern und das wollte ich in dieser Form nicht mehr weiterfuehren. Wer es noch nicht gecheckt hat, dem sei gesagt, das die 3RD-Page komplett in meiner Hand liegt und ich auch keinerlei Art von Fremdeinwirkungen mehr dulden moechte. Mag arrogant klingen, ist aber so. So bin ich natuerlich „gezwungen“ auch Sachen zu Besprechen, die mir so gar nicht zusagen wollen. Wie etwa in diesem Fall, vielleicht sehen die Jungs von der Sondaschule das sogar als eine Art von Kompliment, sich vom ´77er Ignoranten Real Shock ein Shit-Sternchen einzufahren. Ich glaube aber kaum, das sich einer von denen auf diese Seite verirrt, da gehen die musikalischen Welten doch zu arg auseinander. Und da kann auch das Bindeglied „Knock Out“ und sein Betreiber Mosch nichts mehr kitten. Ich kann eben mit dem Humor und dem ganzen Drumherum von Sondaschule null anfangen. Auch mag ich so gar nicht deren Art zu musizieren. Mich schuettelt es bei Ska-Punk mit deutschen Texten und dem ewigen Troetengedudel. Das ist das komplette Gegenteil, von dem, was ich sonst so bevorzuge. Da hoere ich doch viel lieber morgens minutenlang den schrillen Alarm des Weckers zu. Ich kann eine Sache auch nicht immer schoen reden, wenn es kurz vorm Abgrund steht. Weiss der Geier, warum solch eine Kapelle so einen grossen Zulauf hat. Liegt bestimmt am Geschmack, da bin ich felsenfest von ueberzeugt. Ich trink ja auch lieber Coke als Afri. Da haben wir es doch! Aber frag mal die Kollegen von LOKALMATADORE, die werden es mit Sicherheit wissen. Sondaschule haben schon ihre Fans und Anhaenger. Denn sonst wuerde die Combo keine DoDVD auf dem Markt werfen. Die 3RD-Seite ist allerdings der voellig falsche Spielplatz bzw. Ansprechpartner! Noch kurz zu den Fakten: Ca. 3 Stunden Spielzeit, diverse Livemitschnitte, massig selbstgedrehte Clips, sowie Interviews und diverse „Werbebloecke“.
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STRAITJACKET - "Modern Thieves" CD
STRAITJACKET
„Modern Thieves“ CD
( TKO Records / TKORecords.com , Release Date: Mai 2005 )

Im Grunde genommen macht die Band aus Portland (OR) alles richtig. Sie spielen auf ihrer ersten full-length einen ziemlich flotten ´77er-Punk, der mich oefters an Bands wie STRANGLEHOLD, OYSTERS, EDGE und OUTLETS erinnert. Diese vier Bands kamen soviel ich weiss alle aus der Bostoner Umgebung und haben sich zu ihrer aktiven Zeit Mitte der ´80er wiederum besonders an STIFF LITTLE FINGERS orientiert. Es ist dabei immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie diese Stile innerhalb der Szene ueber die Jahre hinweg weiter gereicht werden, ohne das die Konturen verwischen. Straitjacket spielen neben ihren zwoelf eigenen kleinen Hits auch das Cover von CHELSEA „I´m On Fire“ standesgemaess nach. Hier gibt es kein Wenn und kein Aber. Denn das ist eine richtig gute Scheibe!
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THE TEMPLARS
„Clockwork Orange Horrorshow“ CD
( TKO Records / TKORecords.com , Release Date: April 2005 )

Mein lieber Herr Gesangsverein, das ist ja mal eine richtig schlechte Re-Issue. Was ist denn da bitte schoen re-mastert worden? Original wurden die sieben Songs 1995 auf einer Double-7“inch veroeffentlicht. Nun gibt es das Teil, zum einen, als Mini-ComptactDisc und als aufgedonnerte PictureDisc-10“inch. Ganz arme Coverversionen von „Teenage Warning“ (ANGELIC UPSTARTS) und „Leaders Of Tomorrow” (MAJOR ACCIDENT) werden hier vorgetragen. Nix gegen die Templars, aber ich haette mich mit diesem desolaten Musikerwissen nicht in ein Studio getraut. Nee, da haette ich noch lieber ein paar Monate drangehaengt und die mit Ueben im Proberaum verbracht. Puh, ist das schlecht! Muss man mal so deutlich von sich geben!
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TURBONEGRO - "Party Animals" CD
TURBONEGRO
„Party Animals“ CD
( Burning Heart Records / BurningHeart.com, Release Date: 09. Mai 2005 )

Wage ich mich nun mit einer gewissen Ehrfurcht verbunden, an das neue Werk von Turbonegro. Sicherlich ist „Party Animals“ nicht so bedeutsam und spektakulaer wie „Apocalypse Dudes“, aber ich bin mir trotzdem sehr sicher, das „Party Animals“ Rockgeschichte schreiben wird. Ich bin keiner von der Turbojugend. Ich habe keinen Dresscode. Ich habe weder eine Jeansjacke mit „Turbojugend 1977 Willich Rules!“ hinten drauf noch eine Jeanshose aus der Turbojugend-Fabrik. Ich bin ein Punk und der Kauf meiner letzten Lederjacke liegt nun auch schon beinahe neun Jahre zurueck. Mit dieser Lederjacke habe ich auf so einigen Gigs abgepogt und sie ordentlich durchgeschwitzt. Zu den Highlights gehoerten da auf jeden Fall die Shows von Turbonegro April 1998, in Monheim und der Geheim-Gig im Duesseldorfer „AK 47“ dazu. Und an diese Konzerte erinnern mich diese neuen Songs hier. Wobei ich das Intro „The Party Zone“ aussen vorlassen moechte, da es sich bei Weitem nicht mit den Intros ihrer letzten beiden Scheiben messen lassen kann, die ja richtig schoen spannungsgeladen aufgebaut waren. Aber dann gibt es eigentlich keinen wirklichen Grund etwas zu ueberspringen, vielleicht am ehesten koennte ich auf „Eyes Of Satan“ verzichten, der mir doch etwas zu sehr nach fuckin´ „We Will Rock You“ klingt. Nee, so was mochte ich noch nie! Aber sonst habe ich keinen Anlass zum Klagen! Turbonegro are back to the roots, und haben das Punkrock-Monster vor der norwegischen Blockhuette von der Kette gelassen. Die Songs sind wieder viel straighter und rotziger gespielt. Und jetzt, zwei Wochen nach der Veroeffentlichung ist das Album fuer mich auf jeden Fall schon zum Klassiker geworden. Das sind im Grunde genommen alles nur Hits, wobei ich „All My Friends Are Dead“, „Wasted Again“, „High On The Crime”, „Babylon Forever”, „If You See Kaye” und „Hot Stuff/Hot Shit” am ehesten bevorzuge. Das Album waechst und waechst….., ungelogen die „Party Animals“ laeuft hier im Moment bei mir fast jeden Tag und hat bald BILLY IDOL´s „Devil´s Playground“ eingeholt. War „Apocalypse Dudes“ das letzte grosse Rockalbum gewesen, dann beginnt mit „Party Animals“ eine neue Zeitrechnung im Musikgeschaeft. „Apocalypse Dudes“ hat die Musikwelt Ende der ´90er revolutioniert, das wird „Party Animals“ sicherlich nicht ganz schaffen, aber die Frage die die DICTATORS in ihrem Song „Who Will Save Rock’n’Roll?“ stellten ist mit „Party Animals“ so gut wie beantwortet.
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UP TO VEGAS
„Punkstyle Rock’n’Roll” CD
( Knock Out Records / Knock-Out.de , Release Date: 18. April 2005 )

Up To Vegas sind eine deutsche Band und seit Anfang 2001 aktiv. Im Kreise von Bands wie MAD SIN, TURBO AC´s, PETER PAN SPEEDROCK, DISCIPLINE und TIGER ARMY kann sich das zweite full-length Werk ruhig sehen lassen. Horror-Psychobilly mit einer fetten Greaser-Rock’n’Roll-Scheibe untermalt, das spielen und zelebrieren Up To Vegas auf ihren 11 Tracks. Ein MISFITS-Cover ist auch dabei und zwar „Hollywood Babylon“. Ich finde die Band weder schlecht noch gut, allenfalls Durchschnitt……
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V.A.: „ANTI-STATE“ (Anarcho-Punk Compilation Vol. 2) CD
V.A.: „ANTI-STATE“ (Anarcho-Punk Compilation Vol. 2)
CD
( Overground Records / OvergroundRecords.co.uk , Release Date: 13. Juni 2005 )

Call, me a lazy bastard, aber die Review koennte genauso beginnen, wie die, die unter dem Titel „Anti-War“ lief und die diese spezielle CD-Reihe von „Overground Records“ eroeffnet hatte, und in meinem Januar-Update 2005 zu finden ist: „Es war einmal vor sehr langer Zeit, da trieben auf den Strassen im englischen Koenigreich Unholde und Schelme ihr Unwesen und versetzten das Land in eine Art Schockzustand. Sie nannten ihre kleinen Banden URBAN DECAY, AMEBIX, TOXIK EPHEX, NO DEFENCES, CIVILISED SOCIETY, SINYX, ASSASSINS, POLEMIC, ERATICS, FAMOUS IMPOSTERS, DECADENT FEW und A TOUCH OF HYSTERIA. Von der Gemeinschaft verstossen bauten sie ein Netzwerk im Untergrund auf und liessen das was sie zu Sagen hatten auf kleinen Buehnen in noch kleineren Clubs auf musikalische Art frei nach Schnauze raus. Ein politischer Denkprozess hatte in dieser ueberschaubaren Gemeinde eingesetzt und es gab so viel Unrecht auf Englands Boden, gegen den es sich lohnte zu kaempfen. Sehr anschaulich wird das, wie schon in der Booklet-Einleitung vom ersten Teil, von Sean McGhee vor Augen gefuehrt, dem damaligen Saenger der Band PSYCHO FACTION und der auch mitverantwortlich bei der Zusammenstellung dieser CD-Reihe ist. Und auch wenn der politische Anteil bis auf den heutigen Tag immer kleiner wurde, gibt es mittlerweile ueberall auf der Welt Punkrock-Bands, die sich auf die damaligen Vorreiter der CRASS-Punx berufen und ihrer extrem politischen Haltung folgten. Gut, das „Overground Records“ diese einmalige insbesondere auf England ausgerichtete Erscheinung neu aufgerollt hat. In der Aufmachung und in der Durchfuehrung gleicht auch der zweite Part dieser Anarcho-Punk Compilation dem der „Bored Teenagers“-Sampler-Reihe von Dizzy Detour. Mit der Liebe zum Detail werden die insgesamt 21 Bands und ihre Darbietungen in Text und Bild festgehalten. Besonders der duestere musikalische Aspekt, der sicherlich auf Bands wie U.K. DECAY, CRISIS und THE PACK beruht, kommt bei vielen Combos sehr gut zur Geltung. Spaeter wurde dann auch der Einfluss der ersten Hardcore-Bands wie etwa DISCHARGE oder G.B.H hoerbar, aber die meisten Aufnahmen auf dieser CD stammen noch gluecklicherweise vor dieser Zeit. Sehr interessant finde ich uebrigens noch, das man auch bei den Bandstorys beachtet hat, was aus den ehemaligen Anarcho-Punx heute geworden ist. Da tun sich dann auch mal wieder die ein oder andere Welt auf. Bin gespannt, wie der dritte Teil sich nennen wird, etwa „ANTI-POLICE?“. Auf jeden Fall wieder ein brillanter Job von „Overground Records“.
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V.A.: „HOLIDAYS IN THE SUN” (The Greatest Punk Rock Gig On The Planet…Ever!) DoDVD
V.A.: „HOLIDAYS IN THE SUN” (The Greatest Punk Rock Gig On The Planet…Ever!)
DoDVD
( Cherry Red Films / CherryRed.co.uk , Release Date: 16. Mai 2005 )

Das erste Festival dieser Art wurde 1996 in Blackpool´s „Winter Gardens“ vom “Cherry Red“-Filmteam mit zehn Kameras festgehalten. Das Festival, das ueber drei Tage ging, entpuppte sich zum Publikumsmagneten fuer Punks aus aller Welt, so das die Geschichte bis heute erfolgreich fortgesetzt wurde. Nur laufen die heutigen Veranstaltungen unter dem Namen „Wasted“. Eins vorneweg, ich war bisher noch nie auf einer dieser Mammutauffuehrungen. 1996, also quasi beim Debuet, war ich allerdings beinahe der Versuchung erlegen hinzufahren. Geld hatte ich genug, da ich im Mai per Aufhebungsvertrag und einer kleinen Abfindung aus meinem Kochberuf ausgestiegen war. Nur, sollte im September eine dreiwoechige Tour an der Ostkueste Amerikas mit meiner damaligen Band stattfinden, und schlussendlich wollte ich dann doch nicht auch noch Extrageld fuer dieses Festival verballern. Aber ausschlaggebend war eigentlich, das ich diese Aneinanderreihung von ehemaligen klassischen ´77er-Bands doch als ziemlich fragwuerdig empfand. Ich haette, wie wahrscheimlich die meisten Leute auch, Bands wie EATER, CARPETTES, V2, DRONES, X-RAY SPEX, ATV, RADIO STARS, CHRON GEN, SPIZZ ENERGI, SLAUGHTER & THE DOGS, NOT SENSIBLES, SHAM 69, SUBURBAN STUDS, ZOUNDS oder BUZZCOCKS damals in den 70ern lieber im „Marquee“, „Rock Garden“, „Electric Circus“, „Vortex“ oder „Roxy“ gesehen, aber London oder Manchester war zu der Zeit fuer mich kleinen Punker-Knirps ungefaehr so weit entfernt wie der Mond. Bis heute hadere ich da mit meinem Schicksal, obwohl ich 2001 ja zum „Punk Aid“-Festival nach London geflogen war, und mir auf der Oxford Street im „100 Club“ solch alte Bands mal naeher angeschaut habe. Ich hab es nicht bereut und hatte dort auf jeden Fall meinen Spass gehabt. Aber fuer die Holidays-Geschichten hat es eben nie gelangt, da es mir an einem Stueck auch zu viele Bands sind und man ja staendig von einer Stage zu anderen hoppeln muss, um ja nicht seine Faves zu verpassen. Die Doppel-DVD enthaelt Material, was aus Auftritten, Interviews, Besuchergespraechen und der Backstage-Quintessenz auf drei dreiviertel Stunde zurecht geschnitten wurde und einer gut gemachten Dokumentation verdammt nahe kommt. Einer der wichtigsten Saetze, wie ich finde, stammt dabei von „Sniffin´ Glue“-Fanziner und ATV-Saenger Mark Perry, der u.a. mit Jimmy Pursey in einem Raum sitzt. „Punk war die erste Musik, die ueber Arbeitslosigkeit und der allgemeinen Perspektivlosigkeit in ihren Texten erzaehlte. So was gab es vorher einfach nicht.“ Gegen die Kamerafuehrung allgemein ist absolut nichts einzuwenden, doch leider versagt besonders bei den Gespraechen mit den Punks, die vom Filmteam spontan im Foyer angequatscht werden oftmals der Ton. Aber sonst, ist hier alles im gruenen Bereich anzutreffen und man kann sich auf jede Menge guter Musik und zum Teil recht lustigen Interview-Parts einstellen. Diese DVD hat mir auch mal wieder sehr deutlich vor Augen gefuehrt, das die Punk Rock Bewegung, die einst in den 70er gestartet war, auch noch heute zu jeder Zeit in der Lage ist, Gleichgesinnte aus aller Welt zusammen zubringen, um sich selbst und die Musik an einem XL-Weekender zu feiern. Auch das kann man heute von keiner anderen Musikbewegung behaupten, denn Punk ist nun mal mehr als nur Musik. Punk ist wie es der Titel des neuen Dokustreifen von DON LETTS offenbart eine Attitude, eine gewisse Haltung und Lebenseinstellung. Viva Punk Rock!
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V.A.: „TALES FROM THE STREETS 2“
CD
( Knock Out Records / Knock-Out.de , Release Date: 18. April 2005 )

25 Tracks auf dem zweiten Teil der „Tales From The Streets“ lassen die Verbindung zwischen Punk und Fussball neu aufflammen. Vornehmlich sind hier die Nachkommen von den COCKNEY REJECTS am Werke, aber auch ein wenig Hardrock und Psychobilly ist vertreten. Mit dabei u.a.: VANILLA MUFFINS, BROILERS, STAGE BOTTLES, DEROZER, BLAGGERS, JUNKHEAD, KLASSE KRIMINALE, RUNNIN´ RIOT, LOKALMATADORE und SCRAPY. Die Musik der Bands sagt mir in den meisten Faellen ueberhaupt nicht zu, aber eins muss man ihnen natuerlich zu Gute heissen, denn mit den Instrumenten koennen sie beinahe ohne Ausnahme ganz gut umgehen, und deshalb liegt auch kein Grund auf der Hand, warum ich das Teil so richtig verreissen soll. Sehr diplomatisch ausgedrueckt, Herr Real Shock! Nur weiter so und Du bekommst demnaechst eine Dauerkarte aus dem Fanblock C geschenkt.
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WELT TURBOJUGEND TAGE - "The Movie" DVD
WELT TURBOJUGEND TAGE
„The Movie“ DVD
( Turbonegro.com / Bitzcore.de , Release Date: Mai 2005 )

Diese DVD gibt es im Moment noch nur im Netz ueber Turbonegro.com, dem exklusiven Turbonegro-Mailorder von Bitzcore. Einige Bands finde ich an den ersten „Welt Turbojugend Tagen 2004“ doch etwas deplaziert, wie etwa ZSK, PETER PAN SPEEDROCK und THERAPY?. Ich frage mich da, was haben die in Bezug mit der Musik von TURBONEGRO eigentlich viel gemeinsam. Vielleicht entsteht diese Meinung aber auch nur, weil ich TURBONEGRO aus der musikalischen Sichtweise von amerikanischen Bands sehe, wie etwa den DEAD BOYS oder den HEARTBREAKERS. Demzufolge ist fuer mich das erste Highlight natuerlich ADOLESCENTS mit ihrem Auftritt. Saenger Tony bitte ich aber mal dringend einen Friseur aufzusuchen. Also, ich habe den im ersten Moment ueberhaupt nicht wieder erkannt. Von allen Bands gibt es so an die zwei bis sechs Songs auf der DVD zu sehen. Das zweite Highlight ist dann der ungeschminkte Auftritt von Hank, Happy Tom, Euroboy und Chris Summers, die am zweiten und letzten Abend weit nach Mitternacht die Buehne erklimmen um neben drei eigenen Klassikern auch das AGENT ORANGE-Cover „Bloodstains“ spielen. Bewegend dann der Augenblick als Saenger Hank die Publikumsmeute bittet, einige Momente in Stille zu verharren, um die verstorbenen Rocco Klein (deutscher Musikjournalist, der die Band in fruehen Tagen sehr gepusht hat, u.a. auch das Video zu „Denim Demon" geschnitten hat und grosse Teil der DVD „Turbonegro – The Movie“ betreute) und Richie Crimewave (Vize-Praesident von der „Turbojugend London“) zu Gedenken. Beim Song „I Got Erection“ holt Hank noch mal die Musiker von allen Bands zum grossen Finale auf die Buehne. Und ich glaube auch, das dieses Konzert sich ganz wesentlich von den anderen Hallen-Shows von Turbonegro unterscheidet. Hier werden die Grenzen, wie es ja im Punk Rock eigentlich gang und gaebe sein sollte, zwischen Musiker und Fan gesprengt, jeder kann Musiker sein und jeder kann ein Fan sein. Leider hat man bei den Filmaufnahmen wohl nicht bedacht, das Rotlicht wirklich toedlich sein kann, denn das komplette Buehnenlicht scheint auf rot abgestimmt zu sein und so kann man manchmal nur erahnen, was auf der Buehne abgeht. Ein weiterer Hoehepunkt ist natuerlich auch das Interview mit der „Turbojugend St. Pauli“, die Quelle allen Ursprunges. Die sympathische Runde haette ruhig noch eine Stunde weiterquatschen koennen, so interessant wirkt das Ganze auf mich! Aber auch in knapp 20 Minuten kommt viel an Informationen rueber. Diese DVD ist ein echtes Fan-Liebhaberstueck und das macht dieses Teil schlussendlich aus.
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